Produktqualität
Vom Ursprung bis zur Ladentheke.

Unsere Maßnahmen im Anbau und im Rahmen der Überprüfung von Obst- und Gemüselieferanten gehen weit über die herkömmlichen Zertifizierungen durch die Öko-Kontrollstellen hinaus. Als eingetragener Importeur für ökologische Produkte, bieten wir einen Mehrwert für unsere Kunden und verstehen uns aufgrund folgender Leistungen als Dienstleister für den Handel:

  • Wir pflegen langjährige Lieferantenbeziehungen und präferieren die Direktabnahme von ErzeugerInnen oder Erzeugergruppen
  • Wir besuchen unsere Lieferanten vor Ort und führen unser eigenes Audit durch
  • Um die Bio-Integrität zu wahren und das Risiko, welches von einzelnen Lieferanten ausgeht, einschätzen zu können, führen wir eine eigene Bio Risikoanalyse durch
  • Wir vertrauen auf unser produktbezogenes und risikoorientiertes Rückstands-Monitoring, Analysen werden ausschließlich in einem akkreditierten Labor durchgeführt

Unsere Qualitäten

Lebensmittelsicherheit und die Absicherung der Bio-Integrität über die gesamte Kette ist unsere Maxime.

Im Rahmen der von uns regelmäßig  durchgeführten Lieferantenaudits werden die Ernteprozesse überprüft und aktuelle Blatt- und Bodenproben entnommen. Darüber hinaus werden auch die Packhäuser vor Ort sowie die Dokumentation der Lieferanten auditiert. Wir kennen die Hotspots ganz genau. Deshalb wissen wir, wo wir intensiv Qualitätsproben nehmen müssen.

Wir arbeiten sehr eng mit dem Labor Dr. Lippert zusammen. In seinem Auftrag arbeiten in den Hauptanbaugebieten Spanien und Italien eigene Agraringenieure, die direkt vor Ort in unserem Auftrag Vorernteproben oder Proben aus aktuellen Lieferchargen entnehmen und zur Analyse nach Deutschland ins Labor schicken. So ist es uns möglich, die Rahmenbedingungen für eine optimale Produktqualität auf dem landwirtschaftlichen Betrieb zu überwachen.

Das EU Bio-Siegel ist für unsere Produkte die Mindestvoraussetzung.

  • Seit Juli 2010 tragen alle verpackten Bio-Lebensmittel, die innerhalb der EU hergestellt werden, das EU-Bio-Logo.
  • Das Logo garantiert die Einhaltung der europäischen Öko-Verordnung. Diese garantiert Gentechnikfreiheit, artgerechtere Tierhaltung und den Verzicht von chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln.
  • Auf den Verpackungen unserer Produkte ist immer die zugehörige Öko-Kontrollstellnummer angebracht, z.B. DE-ÖKO-001
    (DE = Deutschland – 001 = zuständige Kontrollstelle).
  • Unsere Öko-Kontrollstellnummer ist die DE-ÖKO-039.

Der Demeter e.V. ist der älteste Bioverband in Deutschland. Schon seit 1924 bewirtschaften Demeter-Landwirte ihre Felder biodynamisch. Aufgrund der lebendigen Kreislaufwirtschaft gilt die Demeter-Landwirtschaft als nachhaltigste Form der Landbewirtschaftung und geht weit über die Vorgaben der EU-Öko-Verordnung hinaus. Die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise geht auf Impulse Rudolf Steiners zurück, der Anfang des 20. Jahrhunderts auch Waldorfpädagogik und anthroposophische Heilweise initiierte.

Wesentliche Pluspunkte sind:

  • Gesamtbetriebsumstellung
  • Obligatorische Tierhaltung für landwirtschaftliche Betriebe oder zumindest eine Kooperation mit Austausch von Futter und Mist.
  • 100 Prozent des Futters muss Bio-Futter sein. Zwei Drittel des gesamten eingesetzten Futters muss in Demeter-Qualität sein, bei Wiederkäuern muss der Demeter-Anteil bei 80 Prozent liegen. Mindestens 50 Prozent des Futters muss vom eigenen Hof oder einer Betriebskooperation stammen.
  • Kein schmerzhaftes Enthornen der Kühe.
  • Einsatz biologisch-dynamischer Präparate aus Kräutern, Mineralien und  Kuhmist.
  • Eigene Sorten und Züchtungsarbeit im Bereich Getreide, Gemüse und Geflügel. Bei Getreide dürfen nur samenfeste Sorten verwendet werden, Hybridsorten sind ausgeschlossen. Generell dürfen keine Sorten aus Zellfusionstechnik verwendet werden.
  • Nur wenige absolut notwendige Zusatzstoffe und Prozess-Hilfsstoffe sind in der Verarbeitung erlaubt. Jodierung, Nitritpökelsalz und so genannte natürliche Aromen sind verboten. Ausschließlich Aroma-Extrakte sind zugelassen. Die EU-Bio-Verordnung erlaubt noch Zusatzstoffe, die bei Demeter tabu sind (Quelle: Demeter).

Der Naturland e.V. gehört zu den führenden ökologischen Anbauverbänden in Deutschland und wurde 1982 gegründet. Der Verband setzt sich weltweit für eine ökologische Landwirtschaft ein, die weit über die Mindestanforderungen der EU-Öko-Verordnung hinausgeht. Naturland verbindet dabei ökologischen Landbau mit sozialen Standards und fairen Arbeitsbedingungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die Naturland-Richtlinien umfassen nicht nur die Produktion von Lebensmitteln, sondern auch Bereiche wie Fischerei, Aquakultur und Forstwirtschaft. Ziel ist ein ganzheitliches System, das Umwelt, Tierwohl und soziale Verantwortung gleichermaßen berücksichtigt.

Wesentliche Pluspunkte sind:

  • Gesamtbetriebsumstellung
    Betriebe müssen in der Regel vollständig auf ökologische Bewirtschaftung umstellen, eine teilweise Umstellung ist nur in Ausnahmefällen möglich.
  • Strenge Tierhaltungsstandards
    Tiere müssen artgerecht gehalten werden, mit Auslauf und Zugang zu Weideflächen. Routineeingriffe wie schmerzhafte Verstümmelungen sind stark eingeschränkt oder verboten.
  • Fütterung aus ökologischem Anbau
    Das Futter muss überwiegend aus ökologischer Herkunft stammen, ein hoher Anteil soll idealerweise vom eigenen Betrieb oder aus regionalen Kooperationen kommen.
  • Soziale Standards
    Naturland berücksichtigt zusätzlich soziale Kriterien, wie faire Arbeitsbedingungen, Arbeitssicherheit und gerechte Entlohnung – auch in internationalen Betrieben.
  • Schonende Verarbeitung
    In der Verarbeitung sind nur wenige, klar definierte Zusatzstoffe erlaubt. Ziel ist es, möglichst naturbelassene Lebensmittel herzustellen und stark verarbeitete Hilfsstoffe zu vermeiden.