Unser Sortiment
Obst & Gemüse

Das ganze Jahr über sind unsere Experten unterwegs, um geeignete Anbauflächen, Landwirte und neue Produkte zu finden, die der lehmann natur Bio-Qualität entsprechen. Wir sind bemüht, Ihnen als Bio-Vollsortimenter eine große Auswahl an saisonalen und regionalen Obst- und Gemüseprodukten in frischer Vielfalt zu liefern.

Sollten Sie Artikel benötigen, die nicht in die Saison fallen, prüfen wir gerne die Möglichkeiten der Beschaffung.

Produktfakten

Kernobst

z. B. Äpfel

Äpfel aus Übersee sind schlecht fürs Klima? Ganz so einfach ist das nicht. Denn sobald die Apfelernte in Deutschland vorüber ist, wird in Kühlhäusern viel Energie benötigt, um das Lieblingsobst der Deutschen möglichst lange haltbar zu machen. Ab Juni bis zur nächsten deutschen Ernte im Herbst sind Übersee-Äpfel deshalb die klimafreundlichere Wahl. Das gilt besonders für Äpfel aus Bio-Anbau, denn gesunde, humose Böden sind in der Lage, CO2 im Boden zu speichern.

Exoten

z.B. Bananen

Jeder Deutsche isst im Durchschnitt fast zwölf Kilogramm Bananen pro Jahr. Die beliebten gelben Exoten sind von Natur aus bestens verpackt und dank Schale auch für weite Transportwege gut geschützt. Sie zusätzlich in Plastik zu verpacken kommt für uns nicht infrage. Um sie als Bio-Produkt zu kennzeichnen, verwenden wir stattdessen Banderolen aus recyceltem Papier.

Pilze

z.B. Champignons

Der Champignon ist heute der weltweit bedeutendste Kulturpilz. Wie kam es dazu?
Im 17. Jahrhundert goss ein französischer Melonenbauer das Waschwasser reifer Champignons zu seinen Melonenabfällen. Kurz darauf sprossen überall kleine Pilze hervor: die Geburtsstunde der Champignon-Zucht. Heute werden die meisten Champignons in den Niederlanden angebaut – zunehmend auch in Bio-Qualität.

Hülsenfrüchte

z.B. Erbsen und Bohnen

Hülsenfrüchte sind nicht nur gesunde, pflanzliche Eiweißlieferanten, sondern auch echte Ackerhelden. So sind zum Beispiel Erbsen und Bohnen-Pflanzen durch das Zusammenspiel mit bestimmten Bakterien in der Lage, Stickstoff aus der Luft zu sammeln. Mit ihrem Anbau können Landwirte also nebenbei – ganz ohne Kunstdünger – auf natürlich Art und Weise ihre Böden verbessern.

Beeren

z.B. Erdbeeren und Avocados

Verkehrte Welt: Avocados sollen Beeren sein – Erdbeeren jedoch nicht?
Ja, denn der Avocado-Baum zählt, obwohl seine Früchte eher cremig-herzhaft sind, zu den LorBEERgewächsen. Was wir genüsslich als Erdbeeren verspeisen, sind sogenannte „Scheinfrüchte“ – die eigentlichen Früchte, beziehungsweise Nüsse, sind die winzigen Pünktchen an deren Oberfläche.

Superfood

z.B. Granatäpfel

Der Granatapfel verdankt seinen Namen folgendem Effekt: Wenn er als reife Frucht auf die Erde fällt: dann platzt er auf und verstreut weitläufig seine Samen. Und auch die haben es in sich: Sie enthalten neben einer Vielzahl an Vitaminen auch Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium – und sind so echte Nährstoffgranaten.

Wurzelgemüse

z.B. Kartoffeln/Süßkartoffeln

Sie ähneln sich in Name, Herkunft und Aussehen – doch tatsächlich sind die Kartoffel und die Süßkartoffel nicht miteinander verwandt. Die Kartoffelpflanze, ein Nachtschattengewächs, gedeiht gut bei uns in Deutschland und ist – bis auf ihre beliebte Knolle – ungenießbar und giftig. Anders die Süßkartoffel: das Windengewächs, dessen Blätter wie Spinat zubereitet werden können, bevorzugt wärmere Gefilde. Unsere Bio-Süßkartoffeln beziehen wir überwiegend aus Spanien.

Exoten

z.B. Kokosnüsse

Kokosnüsse können Leben retten: Im Zweiten Weltkrieg fehlte es den im Pazifik stationierten, verletzten Soldaten an Blutplasmaspenden. Die Lösung kam im wahrsten Sinne des Wortes „von oben“: Das in Kokosnüssen enthaltene, sterile Kokoswasser ist isotonisch und hat einen ähnlichen Nährstoffgehalt wie Blutplasma. Zudem ist es frei von Bakterien und Verschmutzungen und konnte so die dringend benötigten Blutspenden ersetzen.

Zitrusfrüchte

z.B. Limetten

Bio ist gut, biodynamisch ist besser: Davon sind wir bei lehmann natur überzeugt. Deshalb bewirtschaften wir nicht nur unsere eigenen Farmen nach den strengen Demeter-Richtlinien – 2019 haben wir auch 30 kolumbianische Limetten-Bauern dabei unterstützt, auf biologisch-dynamische Landwirtschaft umzusteigen. Das ist gut für die Landwirte und für die Natur.

Feldgemüse

z.B. Melonen

Melonen sind Gemüse? Richtig gehört. Obwohl die meisten den Geschmack von Melonen mit Obst assoziieren, zählen die einjährigen, bodennah wachsenden Pflanzen offiziell zu den Kürbisgewächsen. Im Supermarkt haben sie dank ihrer saftigen Süße dennoch die Obstregale erobert. Tipp: Um herauszufinden, ob eine Melone reif ist, hilft der Klopf-Test: Ein hohler, dunkler Klang verspricht einen guten Reifegrad.

Steinobst

z.B. Pfirsiche oder Nektarinen

Lieber mit oder ohne Pelz? Dass wir heute die Wahl zwischen Nektarinen und Pfirsichen haben, verdanken wir den Irrungen und Wirrungen der Natur. Denn die Nektarine ist eine natürliche Mutation des Pfirsichs. Als solche hat sie im Laufe der Jahre nicht nur wegen ihrer glatten Oberfläche, sondern auch aufgrund ihrer etwas ausgeprägteren Süße viele Fans gewonnen.

Blattgemüse

z.B. Spinat

Gekochten Spinat darf man nicht aufwärmen – ist da was dran? Ja, denn dabei kann sich das im Spinat enthaltene Nitrat zu gesundheitsbedenklichem Nitrit umwandeln. In der biologischen Landwirtschaft ist das zusätzliche Düngen mit Nitrat und vielen anderen Substanzen verboten – ein Grund mehr, weshalb Bio-Spinat die bessere Wahl ist.

Fruchtgemüse

z.B. Tomaten

Die Tomate ist von unserem Speiseplan kaum mehr wegzudenken: Rund 28 Kilogramm verspeist jeder Deutsche pro Jahr. Das beliebte Fruchtgemüse stammt ursprünglich aus Lateinamerika und wurde erst im 15. Jahrhundert von Kolumbus nach Europa gebracht. Hier fristete die Tomate zunächst ihr Dasein als dekorative Zierpflanze, bis die Italiener im 17. Jahrhundert entdeckten, dass man den hübschen „Liebesapfel“ (pomo d’amore, kurz: pomodoro) auch essen kann. Unsere Bio-Tomaten beziehen wir nicht nur aus Italien, sondern auch aus Spanien und den Niederlanden.

Trauben

z.B. Weintrauben

Bei der Traube wurde ein „natürliches Missgeschick“ – nämlich eine Mutation, bei der manche Früchte keine Kerne enthielten – zum echten Marketing-Erfolg: Inzwischen gibt es in vielen Supermärkten mehr Trauben ohne als mit Kernen. Dass kernlose und damit „unfruchtbare“ Trauben nicht einfach ausgestorben sind, liegt daran, dass wir Menschen sie kultiviert und somit weiter am Leben gehalten haben.